Gedenksteine vor dem Friedhof an der Holzstraße

Foto von Joh.Steuber-Fischer

denkm1.JPG (73489 Byte)

Hierbei handelt es sich um drei Gedenksteine zur Erinnerung an die während der Kriege 1866, 1870/71 und 1914/18

Gefallenen aus Eppendorf und Munscheid. Die linke Säule wurde vom Eppendorf-Munscheider Kriegsverein mit

Unterstützung der Gemeinde Eppendorf für die Gefallenen des deutsch-französischen Krieges gestiftet. Die rechte

Säule erinnert an die Schlacht von Königsgrätz und die mittlere steht dort zur Mahnung an den ersten Weltkrieg.

Eppendorfer Heimatverein e.V.

 

Schwere Zeiten für Wattenscheid, Eppendorf und Höntrop, Pocken und Cholera.

Im 18.Jahrhundert hörten die Lepraerkrankungen auf, so das das Leprosenhaus

in Höntrop 1710 durch preußisches Dekret in ein Armenhaus umgewandelt wurde.

Anstelle der Lepra traten in der Mitte des 19.Jahunderts Pockenerkrankungen auf,

die 1865 im Amtsbezirk Wattenscheid zu einer Epedemie führten, an der 253 Personen

erkrankten, von denen 31 starben. Ein Jahr später wurde Wattenscheid und Umgebung

von der Cholera heimgesucht. Von den 582 Cholerakranken starben 448, das waren

bei 10000 Einwohnern im gesamten Amt, 5% der Bevölkerung.

   

Kriege:

   Kaum wuchs auf dem Cholera-Feld des Friedhofs Gras, als im Sommer 1870 der Krieg gegen Frankreich

   ausbrach.

   1914-1918 ( I Weltkrieg )

  Nach 44 Jahren Frieden brachte der I Weltkrieg außer dem Tod von 343 Pfarrmitgliedern so viele Kümmernisse

   und Leiden, daß sie schier nicht mehr vergrößerbar erschienen.

   1942 ( II. Weltkrieg )

   In der Nacht vom Sontag dem 8., auf Montag, den 9.März 1942 traf   uns dann ein schwerer Bombenangriff der

    Engländer. Mehrere Spreng-aber hauptsächlich Brandbomben gingen nieder. Dutzende von Häusern wurden

    vollständig zertrümmert und ganze Straßenzüge, besonders in der Südfeldmark, an der Bochumer, Graf-Adolf-

    Straße und an der Morgensonne schwer beschädigt. Unter den Trümmern lagen 12 Tote.

   

   1944

   Die Ereignisse, die sich seit dem 20.Juli ( Generalsrevolte, Attentat auf   Hitler ) und der Invasion der Engländer

    und Amerikaner am 6.Juni, zeitweise überstürsten, und besonders das Näherrücken der Fronten, veranlasste

    viele Mütter, mit ihren Kindern nach Wattenscheid zurückzukommen, weil sie sich hier in den Bunkern besser

    schützen können....

    9.Oktober 20 Uhr schwerer Luftangriff  auf Bochum, Wattenscheid, besonders Höntrop und Eppendorf wurden

    schwer mit betroffen.

    Zurück